38-jähriger Mann soll Brände in Merenschwand AG gelegt haben

Die Aargauer Oberstaatsanwaltschaft hat gegen einen 38-jährigen Mann Anklage wegen mehrfacher Brandstiftung erhoben. Der Schweizer soll Anfang Dezember letzten Jahres in Merenschwand AG insgesamt sechs Brände gelegt haben.

Die Ermittlungen der Kantonspolizei Aargau führten zur Anklage gegen den 38-jährigen Schweizer. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)
Die Ermittlungen der Kantonspolizei Aargau führten zur Anklage gegen den 38-jährigen Schweizer. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

Fünf Brandstiftungen habe der Mann gestanden, teilte die Oberstaatsanwaltschaft am Dienstag mit. Die sechste, bei der eine Scheune niederbrannte und das angebaute Wohnhaus ausbrannte, bestreitet der heute 38-Jährige.

Bei diesem sechsten Fall wirft ihm die Oberstaatsanwaltschaft qualifizierte Brandstiftung vor. Er habe wissentlich Menschen in Gefahr gebracht.

Für die Brandstiftungen und mehrfachen Hausfriedensbruch soll der Mann eine Freiheitsstrafe von sechs Jahren erhalten, aufgeschoben zugunsten einer stationären Massnahme. Laut der Oberstaatsanwaltschaft gab er an, die Brände aus Frust über seine Lebenssituation und im Zusammenhang mit übermässigem Alkoholkonsum gelegt zu haben.

Der Schweizer befindet sich im vorzeitigen Massnahmenvollzug. Der Termin der Verhandlung vor dem Bezirksgericht Muri ist noch nicht bekannt, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Aargau auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte.

(sda)


Daten:

News Redaktion
15.09.20 11:08

Themen:

Schweiz

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