Bühler und Partner produzieren Fleischalternativen aus Biertreber

Der Ostschweizer Maschinen- und Anlagebauer Bühler produziert künftig gemeinsam mit der Aargauer CN & Partners AG auf Basis von Biertreber Fleischalternativen. Sie gründen dazu das Gemeinschaftsunternehmen Circular Food Solutions Switzerland.

Die Schweizer Firma Bühler und ihr Partner CN & Partners wollen zusammen künftig Fleischersatzprodukte auf der Basis von Biertreber produzieren. Biertreber ist der Überrest des Braumalzes bei der der Bierproduktion und wird auch oft als Tierfutter verwendet. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/LEANDRE DUGGAN)
Die Schweizer Firma Bühler und ihr Partner CN & Partners wollen zusammen künftig Fleischersatzprodukte auf der Basis von Biertreber produzieren. Biertreber ist der Überrest des Braumalzes bei der der Bierproduktion und wird auch oft als Tierfutter verwendet. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/LEANDRE DUGGAN)

Die alternativen Fleischprodukte würden lokal am Standort von CN & Partners in Lenzburg produziert, seien reich an Proteinen und Fasern und belasteten die Umwelt dank des Upcycling-Vorgangs nur geringfügig, teilte Bühler am Dienstag mit. Die Produktion soll im Sommer 2023 aufgenommen werden. Beim Upcycling geht es darum, Nebenprodukte und Abfallstoffe für neue Materialien oder Produkte zu nutzen.

Bühler und CN & Partners setzen für ihre Fleischalternativen auf Reste der Bierproduktion, den Biertreber. Dabei werde das Verarbeitungs-Know-how von Bühler mit der Erfahrung und dem Netzwerk von CN & Partners kombiniert. "Anfang 2022 haben wir mit der Schweizer Mälzerei AG die Produktion von Schweizer Malz aufgenommen, und bald werden wir ein Schweizer Upcycling-Nahrungsprodukt anbieten", wird CN & Partners-Chef Christoph Nyffeler zitiert.

Circular Food Solutions werde Biertreber von Schweizer Brauereien beziehen und daraus die pflanzlichen Fleischprodukte für einen schnell wachsenden Markt herstellen. Das Geschäft mit pflanzlichem Fleisch weise jährliche Wachstumsraten von 15 bis 20 Prozent auf, heisst es. Bühler beabsichtigt derweil, den Upcycling-Vorgang in Zukunft in verschiedenen Ländern verfügbar zu machen. Dazu suche man nach Partnern im Ausland.

(sda)


Daten:

News Redaktion
05.07.22 08:02

Themen:

Wirtschaft

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