Der Zürcher Kantonsrat verzichtet auf eine Zertifikatspflicht

Die 180 Zürcher Kantonsrätinnen und Kantonsräte müssen an den montäglichen Sitzungen kein Zertifikat vorweisen: Die Geschäftsleitung will es bei der bisherigen Regelung mit der Maskentragpflicht belassen.

Der Zürcher Kantonsrat in seinem Corona-Exil in Oerlikon: Dort gilt weiterhin eine Masken-, aber keine Zertifikatspflicht. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)
Der Zürcher Kantonsrat in seinem Corona-Exil in Oerlikon: Dort gilt weiterhin eine Masken-, aber keine Zertifikatspflicht. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

Die gewählten Parlamentsmitglieder hätten ein Teilnahmerecht und eine Teilnahmepflicht an den Ratssitzungen, schreibt die Geschäftsleitung des Kantonsrates in einer Mitteilung vom Freitag. Dieses Recht und diese Pflicht dürfe nicht durch weitere Massnahmen eingeschränkt werden.

Die Maskentragpflicht während den Sitzungen bleibt unverändert bestehen. Diese gilt im Saal, jedoch nicht am Sitzplatz oder wenn im Foyer der Halle 9 ein Getränk eingenommen wird.

Dort im Foyer können die Politikerinnen und Politiker nun auch wieder Gäste für Gespräche empfangen: Maximal sind 20 Gäste zugelassen, die Besuche müssen vorangemeldet werden. Die Geschäftsleitung hat diese Lockerung einstimmig beschlossen, um den Ratsbetrieb einen Schritt weit in die Normalität zurückzuführen.

(sda)


Daten:

News Redaktion
17.09.21 14:40

Themen:

Schweiz

Teilen:

Das könnte Dich auch interessieren

Galliker: Liefersituation in Schweiz deutlich besser als in Europa

Galliker: Liefersituation in Schweiz deutlich besser als in Europa

Österreichs Justiz beantragt Aufhebung der Immunität von Kurz

Österreichs Justiz beantragt Aufhebung der Immunität von Kurz