Falschfahrerin in Nidwalden nach zwölf Kilometern auf A2 gestoppt

Eine 62-jährige Italienerin hat auf der Autobahn A2 in Nidwalden in einem Tunnel auf Anweisung ihres Navigationsgerät ihren Wagen gewendet und ist danach zwölf Kilometer in die falsche Richtung gefahren. Die Polizei stoppte die überforderte Lenkerin schliesslich.

Das Tunnelportal des Seelisberg-Tunnels auf der Autobahn A2 in Beckenried NW. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/URS FLUEELER)
Das Tunnelportal des Seelisberg-Tunnels auf der Autobahn A2 in Beckenried NW. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/URS FLUEELER)

Die Geisterfahrerin musste nach der Irrfahrt ein hohes Bussendepot hinterlegen und kassierte ein Fahrverbot für die Schweiz, wie die Kantonspolizei Nidwalden mitteilte.

Die Frau war in der Nacht auf Samstag kurz nach 02.00 Uhr im Seelisbergtunnel in Richtung Süden unterwegs gewesen, als sie zwei Kilometer vor dem Tunnelausgang gewendet hatte. Beamte stoppten die Fahrerin nach rund zwölf Kilometern in Beckenried auf offener Strecke.

Atemalkohol- und Drogentests verliefen bei der Frau negativ. Wie Videobilder laut der Polizei zeigten, gab es auf der Strecke wenig Verkehr. Es sei deshalb zu keinen Gefährdungen von weiteren Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmern gekommen.

(sda)


Daten:

News Redaktion
22.01.22 03:58

Themen:

Schweiz

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