Fields-Medaille für EPFL-Mathematikerin und Uni Genf-Mathematiker

Es ist eine Premiere: Gleich zwei der diesjährigen Fields-Medaillen-Gewinner forschen in der Schweiz. Geehrt mit der höchsten Auszeichnung in der Mathematik werden Maryna Viazovska von der ETH Lausanne (EPFL) und Hugo Duminil-Copin von der Universität Genf.

Der 36-jährige Hugo Duminil-Copin erhielt für seine bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der statistischen Physik die Fields-Medaille. (FOTO: Fabien Scotti)
Der 36-jährige Hugo Duminil-Copin erhielt für seine bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der statistischen Physik die Fields-Medaille. (FOTO: Fabien Scotti)

Die Internationale Mathematische Union (IMU) verlieh die Auszeichnungen am Dienstag anlässlich des Internationalen Mathematikerkongresses in Helsinki. Die Fields-Medaille wird oft als "Nobelpreis der Mathematik" bezeichnet.

Die in Kiew geborene Zahlentheoretikerin Maryna Viazovska ist erst die zweite Frau, die mit der Fields-Medaille geehrt wird. Den Preis erhält sie für ihre Verdienste in der Lösung sogenannter Kugelstapel-Probleme und "verwandter Extremprobleme und Interpolationsprobleme", hiess es in der Begründung der IMU.

Der 36-jährige Hugo Duminil-Copin wird für die "Lösung langjähriger Probleme" auf dem Gebiet der statistischen Physik geehrt. Der gebürtige Franzose nutzt Ideen aus der Wahrscheinlichkeitstheorie, um Phasenübergänge zu analysieren - also Veränderungen der Materieeigenschaften, wie sie etwa beim Wechsel von flüssigem Wasser zu Eis stattfinden.

(sda)


Daten:

News Redaktion
05.07.22 09:25

Themen:

International

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