Frauen in der Schweiz gebären mehrheitlich nach 30. Geburtstag

In der Schweiz sind im vergangenen Jahr mit 89'600 Geburten wieder mehr Kinder zur Welt gekommen. Die Mütter werden immer älter: Knapp drei Viertel waren über 30-jährig. Laut Bundesamt für Statistik ist auch die Zahl der Eheschliessungen und Scheidungen gestiegen.

Frauen in der Schweiz gebären immer später, die meisten, wenn sie über 30 Jahre alt sind. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)
Frauen in der Schweiz gebären immer später, die meisten, wenn sie über 30 Jahre alt sind. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Die Zahl der eingetragenen und der aufgelösten Partnerschaften hingegen ging im Jahr 2021 zurück. Zudem gab es weniger Todesfälle als 2020. Das zeigen die definitiven Zahlen der natürlichen Bevölkerungsbewegung des Bundesamtes für Statistik (BFS) für das Jahr 2021, die am Donnerstag veröffentlicht wurden.

Bei 71 Prozent der Geburten waren die Mütter zwischen 30 und 40 Jahre alt, wie Fabienne Rausa von der Sektion Demografie und Migration im BFS der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Zweite und weitere Geburten legten stärker zu als Erstgeburten.

Mit 89'600 Lebendgeburten stieg die Zahl gegenüber 2020 um 3700 oder 4,3 Prozent. Bei den Frauen ab 30 Jahren nahm die Zahl der Geburten um 6,6 Prozent zu. Die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau erhöhte sich von 1,46 im Jahr 2020 auf 1,52 im Jahr 2021.

(sda)


Daten:

News Redaktion
23.06.22 09:32

Themen:

Schweiz

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