Glarner Regierung will mehr an die Prämienverbilligung zahlen


Roman Spirig
Regional / 04.07.19 14:34

Die Glarner Regierung will mehr zur Verbilligung der Krankenkassenprämien von Familien beisteuern. Ihr Vorschlag an das Parlament geht von Mehrkosten pro Jahr in der Höhe von einer Million Franken aus.

Glarner Regierung will mehr an die Prämienverbilligung zahlen
Glarner Regierung will mehr an die Prämienverbilligung zahlen

Die Regierung beantragt dem Landrat, die Einkommensgrenze, bis zu der Krankenkassenprämien von Alleinstehenden mit Kindern und Paaren mit Kindern verbilligt werden, bei einheitlich 85'000 Franken festzusetzen. Am Beispiel von 2017 als Referenzjahr steigt dadurch die Zahl der anspruchsberechtigten Haushalte von 365 auf 1536.

Die Zahl der anspruchsberechtigten Kinder und jungen Erwachsenen in Ausbildung erhöht sich von 539 auf 2369. Das Parlament muss dem Vorschlag noch zustimmen und dafür eine Änderung der Verordnung über die Prämienverbilligung genehmigen. Mit dem Vorschlag bewege sich der Kanton Glarus im Umfeld der anderen Ostschweizer Kantone inklusive dem Kanton Zürich, schrieb die Regierung.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

64-jähriger Töfffahrer stürzt in Hünenberg - schwer verletzt
Regional

64-jähriger Töfffahrer stürzt in Hünenberg - schwer verletzt

Ein 64-jähriger Motorradlenker hat am Montagnachmittag in Hünenberg aus noch ungeklärten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Er stürzte und zog sich schwere Verletzungen zu. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.

Maxim Lapierre verlässt Lugano!
Sport

Maxim Lapierre verlässt Lugano!

Nach dreieinhalb Jahren verlässt Maxim Lapierre (34) den HC Lugano. Die Tessiner gaben bekannt, dass der erst im letzten Dezember unterschriebene Vertrag bis 2021 im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst wurde.

Zuger Kantonalbank trotz Ertragsrückgang mit höherem Semestergewinn
Menüs

Zuger Kantonalbank trotz Ertragsrückgang mit höherem Semestergewinn

Die Zuger Kantonalbank (ZGKB) hat im ersten Semester 2019 trotz tieferer Erträge mehr verdient. Zur Gewinnsteigerung beigetragen haben leicht tiefere Kosten sowie vor allem die geringere Reserve-Bildung. Der Gesamtjahresgewinn dürfte im Vorjahresbereich liegen.

FPÖ-Politiker schiesst in Österreich von Balkon
International

FPÖ-Politiker schiesst in Österreich von Balkon

Ein Kommunalpolitiker der österreichischen rechtspopulistischen FPÖ soll Medienberichten zufolge von einem Balkon in Österreich mehrere Schüsse abgegeben haben. Der 57-Jährige sei vorläufig festgenommen worden, berichtete die Nachrichtenagentur APA.