Kanton Luzern will Verordnung zum Schutz des Eigentals aufheben

Der Luzerner Regierungsrat will die kantonale Verordnung zum Schutze des Eigentals aufheben. Er legt die entsprechenden Dokumente öffentlich auf. Grund für die Aufhebung ist laut dem Luzerner Umweltdepartement, dass die Verordnung überholt sei.

Das Eigental bei Luzern zieht im Winter auch Langläufer an. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/SIGI TISCHLER)
Das Eigental bei Luzern zieht im Winter auch Langläufer an. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/SIGI TISCHLER)

Die Verordnung stammt aus dem Jahre 1967. Sie hält fest, dass das Eigental zur Sicherung der Landschaft, des Ortsbildes und der Aussichtspunkte vor Verunstaltung sowie zur Erhaltung von Naturdenkmälern und Alpenpflanzen unter Schutz gestellt wird.

Die geplante Aufhebung ist im Kantonsblatt publiziert. Beim Luzerner Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement hiess es am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, die in der Verordnung enthaltenen Bestimmungen seien mittlerweile in anderen Gefässen geregelt. Mit der Aufhebung gehe kein Verlust von Schutzbestimmungen einher.

Die Verordnung zum Schutze des Eigentals und der dazugehörende, ebenfalls aufzuhebende Schutzplan liegen bis am 15. Februar bei der Gemeinde Schwarzenberg und der Stadt Kriens öffentlich auf.

Im Eigental liegt etwa das Forrenmoos, ein Hochmoor von nationaler Bedeutung auf rund 6 Hektaren, und das Waldreservat mit dem ehemaligen Pilatussee. Im Winter ist die Region am Nordfuss der Pilatuskette bei Schneesportfans beliebt.

(sda)


Daten:

News Redaktion
14.01.22 17:32

Themen:

Regional

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