Kreml distanziert sich nach Kündigung von UN-Diplomat

Der Kreml hat sich nach der Kündigung eines russischen Diplomaten bei den Vereinten Nationen in Genf von dem Mann distanziert.

ARCHIV - Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, verurteilt die Stellungnnahme und die Einstellung des russischen Botschaftsrats Boris Bondarew. Foto: Alexei Nikolsky/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa (FOTO: Keystone/Pool Sputnik Kremlin/AP/Alexei Nikolsky)
ARCHIV - Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, verurteilt die Stellungnnahme und die Einstellung des russischen Botschaftsrats Boris Bondarew. Foto: Alexei Nikolsky/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa (FOTO: Keystone/Pool Sputnik Kremlin/AP/Alexei Nikolsky)

"Man kann hier wahrscheinlich nur sagen, dass Herr Bondarew nicht mehr zu uns gehört - vielmehr, dass er gegen uns ist", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Dienstag in Moskau nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Interfax.

Der Botschaftsrat Boris Bondarew hatte am Montag aus Protest gegen den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine nach 20 Jahren den Dienst quittiert.

Peskow sagte dazu: "Er hat die Handlungen der russischen Führung verurteilt - und die Handlungen der russischen Führung werden praktisch von der gesamten Bevölkerung unseres Landes unterstützt. Das bedeutet, dass sich dieser Herr gegen die allgemein vorherrschende Meinung unseres Landes ausgesprochen hat."

(sda)


Daten:

News Redaktion
24.05.22 15:16

Themen:

International

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