London dementiert angebliche Festnahme eines Diplomaten im Iran

Das Aussenministerium in London hat einen Bericht aus Teheran dementiert, wonach der stellvertretende britische Botschafter im Iran festgenommen worden sein soll.

ARCHIV - Britische Flaggen wehen in der Nähe des berühmten Uhrturms Big Ben. Foto: Matt Dunham/AP/dpa (FOTO: Keystone/AP/Matt Dunham)
ARCHIV - Britische Flaggen wehen in der Nähe des berühmten Uhrturms Big Ben. Foto: Matt Dunham/AP/dpa (FOTO: Keystone/AP/Matt Dunham)

"Berichte über die Festnahme eines britischen Diplomaten im Iran sind völlig falsch", sagte ein Ministeriumssprecher laut der britischen Nachrichtenagentur PA am Mittwoch.

Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna soll der Diplomat vom Geheimdienst der iranischen Revolutionsgarden aufgespürt worden sein. Ihm werde Spionage vorgeworfen. Der Diplomat soll demnach mit seiner Familie als Tourist in der iranischen Wüste unterwegs gewesen sein und dort unerlaubt Bodenproben genommen haben. Laut der Nachrichtenagentur wurden in der Region Übungen der Revolutionsgarden abgehalten. Der Diplomat soll den Angaben zufolge nach einer Entschuldigung ausgewiesen werden.

Weiterhin werden in dem Irna-Bericht auch einem polnischen Universitätsprofessor und dem Ehemann einer österreichischen Diplomatin Spionagevorwürfe gemacht. Ob die Beschuldigten in Gewahrsam genommen wurden, war zunächst unklar. Reaktionen aus Polen oder Österreich gab es zunächst nicht.

(sda)


Daten:

News Redaktion
07.07.22 01:37

Themen:

International

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