Luzerner Gemeinden Altwis und Hitzkirch fusionieren

Die beiden Luzerner Gemeinden Altwis und Hitzkirch fusionieren Anfang 2021. Altwis hat am Sonntag mit 87,1 Prozent und Hitzkirch mit 81,9 Prozent Ja-Stimmen dem Zusammenschluss zugestimmt. Die Stimmbeteiligung betrug in Hitzkirch 37 und in Altwis 69,6 Prozent.

Freuen sich über das Ja zur Fusion: Hans Elmiger, Gemeindepräsident von Altwis (links) und David Affentranger, Gemeindepräsident von Hitzkirch. (FOTO: PD)
Freuen sich über das Ja zur Fusion: Hans Elmiger, Gemeindepräsident von Altwis (links) und David Affentranger, Gemeindepräsident von Hitzkirch. (FOTO: PD)

Eine Feier gab es nach der Fusion nicht, wie die Gemeinden mitteilten. Luzerns Regierungspräsident Paul Winiker gratulierte ihnen per Videobotschaft. Die Heirat im Seetal ist von unten gewachsen, sagte Winiker. Altwis habe in Hitzkirch angeklopft und so den Prozess ausgelöst.

Heute stehe die kleine Gemeinde besser da als beim 2014 abgebrochenen Fusionsprojekt. Insbesondere dank Sparmassnahmen sowie des Sonderbeitrags des Kantons, sagte Winiker. Der Kanton unterstützt die Fusion mit einem Betrag von 2,4 Millionen Franken.

Bis zur Vereinigung sind noch einige Arbeiten zu erledigen. Unter anderem finden am 27. September die Wahlen für den Gemeinderat von Hitzkirch statt. Sie sind wegen der Fusionsabstimmung verschoben worden, die jetzigen Behörden bleiben bis Ende Jahr im Amt.

(sda)


Daten:

News Redaktion
29.03.20 14:01

Themen:

Regional

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