Mehr Covid-Fälle auf den Intensivstationen - vorwiegend Ungeimpfte

Im Kanton Thurgau befinden sich derzeit 50 Corona-Patientinnen und -Patienten in den Spitälern, davon zwölf auf den Intensivstationen. Die Lage sei "sehr angespannt", sagte Gesundheitsdirektor Urs Martin (SVP) am Mittwoch im Grossen Rat.

Der Kanton Thurgau gibt bei den Auffrischungsimpfungen (Booster) Gas. Die Lage auf den Intensivstationen ist laut Gesundheitsdirektor Urs Martin
Der Kanton Thurgau gibt bei den Auffrischungsimpfungen (Booster) Gas. Die Lage auf den Intensivstationen ist laut Gesundheitsdirektor Urs Martin "sehr angespannt". (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER)

Der Thurgau habe schweizweit eine der höchsten Inzidenzen (Anzahl Corona-Fälle im Verhältnis zur Bevölkerung). Von den zwölf Covid-Patientinnen und Patienten auf den Intensivstationen seien elf ungeimpft, erklärte Martin. Die Zahl der Covid-Fälle auf den Intensivstationen hat sich innert zwei Wochen verdoppelt.

Mit den Auffrischungsimpfungen (Booster) sei der Thurgau sehr gut gestartet. Die Pflegeheime werden laut dem Gesundheitsdirektor diese Woche abgeschlossen. In der kommenden Woche soll das Personal der Kliniken und Spitäler die dritte Impfung erhalten. Danach folgen die sozialen Institutionen.

Anfang Jahr plant der Kanton die Impfkapazitäten zu erhöhen mit mobilen Popup-Angeboten. Diese werden in der zweiten Januarwoche in Arbon und Diessenhofen starten.

An der erweiterten Maskenpflicht hält der Kanton Thurgau auch nach den neuen Vorgaben des Bundes fest. Die erweiterte Maskenpflicht gelte auch für Veranstaltungen mit 3G- oder 2G-Regel, sagte Martin.

(sda)


Daten:

News Redaktion
08.12.21 10:29

Themen:

Schweiz

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