Provisorischer Busknoten in Ebikon geht im Dezember in Betrieb

Der provisorische Busknoten beim Bahnhof Ebikon kann zum Fahrplanwechsel im Dezember den Betrieb aufnehmen. Eine Einsprecherin hat ihre Beschwerde gegen das Projekt nicht weitergezogen, wie der Kanton am Freitag mitteilte.

Provisorischer Busknoten in Ebikon geht im Dezember in Betrieb (Foto: KEYSTONE /  / )
Provisorischer Busknoten in Ebikon geht im Dezember in Betrieb

Beim Bahnhof in Ebikon soll eine grosse Bushaltestelle für sechs Buslinien entstehen. Bis zu 34 Busse sollen diese pro Stunde bedienen. Damit würde die Vorortsgemeinde östlich von Luzern einen Umsteigeknoten zwischen Bus und S-Bahn erhalten.

Für den geplanten Bushub wurde von der Gemeinde Ebikon eine Projektbewilligung erteilt, doch ist das Vorhaben durch eine hängige Beschwerde der Behindertenorganisationen blockiert. Auf den Fahrplanwechsel vom Dezember 2019 hätte deswegen ein Provisorium realisiert werden sollen.

Der Gemeinderat erteilte im Mai 2019 die strassenrechtliche Projektbewilligung für den provisorischen Bushub. Eine Liegenschaftsverwaltungsfirma, die vom Projekt betroffen ist, hatte dagegen Einsprache erhoben, das Luzerner Kantonsgericht lehnte diese im Januar aber ab.

Die Beschwerdefrist gegen den Entscheid zum Provisorium verstrich ungenutzt. Laut der Mitteilung der involvierten Parteien werden nun die Ausschreibungsunterlagen für die Bauten finalisiert. Man rechne damit, dass der Bau im Juni beginnen könne, hiess es bei der Gemeinde Ebikon auf Anfrage.

Die Bauten sollten bis zum Fahrplanwechsel 2020 abgeschlossen sein, womit der Bushub den Betrieb im Dezember aufnehmen kann. Bis zu diesem Zeitpunkt würden auch jene Sofortmassnahmen auf den Linien 1, 22 und 23 von und nach Ebikon weitergeführt, die Kapazitätsengpässe und Verspätungen verkleinern sollten.

Die Verkehrsbetriebe Luzern (VBL) hatte damit auf die Kritik reagiert, die es nach dem Fahrplanwechsel 2019 gehagelt hatte.

(sda)


Daten:

Roman Spirig
21.02.20 12:00

Themen:

Regional

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