St. Galler Kantonspolizei rückt 40 mal wegen Lärmklagen aus

Die St. Galler Kantonspolizei ist an diesem Wochenende 40 Mal wegen angeblicher Ruhestörungen ausgerückt. Das seien doppelt so viele Einsätze wie im Vergleich zum Vorjahr.

Seit der Corona-Krise fühlen sich Anwohnerinnen und Anwohner vermehrt durch den Lärm aus Restaurants, Bars und von der Strasse gestört. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)
Seit der Corona-Krise fühlen sich Anwohnerinnen und Anwohner vermehrt durch den Lärm aus Restaurants, Bars und von der Strasse gestört. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

Sie beobachte seit mehreren Wochenenden eine deutliche Zunahme der Klagen, teilte die Kantonspolizei am Sonntag mit. Einen möglicher Grund sehe sie darin, dass sich die Leute wegen der Corona-Krise mehr zu Hause aufhielten und deshalb den Lärm eher als störend empfinden.

So hätten sich einige Bürgerinnen und Bürger bereits nach 22 Uhr wegen Lärm aus Privatwohnungen, Restaurants oder durch Fussgänger gemeldet. Andere Meldung seien erst in den frühen Morgenstunden eingegangen.

Die Polizei versuche jeweils, das Problem im Gespräch mit den Lärmenden zu lösen. In einzelnen Fälle habe sich die Einsatzgebühren in der Höhe von 80 Franken einziehen müssen. Die St. Galler Kantonspolizei ruft die Bevölkerung dazu auf, sich vor allem auch während der anstehenden Ferienzeit bewusst zu sein, dass Lärm im Freien als störend empfunden werden könne.

(sda)


Daten:

News Redaktion
12.07.20 11:41

Themen:

Schweiz

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