Teilprojekte zum Hochwasserschutz in Sarnen und Alpnach können realisiert werden

Der Ausbau der Hochwassersicherheit im Sarneraatal kommt einen weiteren Schritt voran. Zwei weitere Teilprojekte sind rechtskräftig geworden und können damit realisiert werden.

Teilprojekte zum Hochwasserschutz in Sarnen und Alpnach können realisiert werden (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)
Teilprojekte zum Hochwasserschutz in Sarnen und Alpnach können realisiert werden (Foto: KEYSTONE / URS FLUEELER)

Der Regierungsrat genehmigte im November 2019 die zweite Etappe des Projekts Hochwassersicherheit Sarneraatal sowie das Wasserbauprojekt Sarneraa Alpnach I. Nachdem die 30-tägige Rechtsmittelfrist unbenutzt abgelaufen sei, seien die beiden Genehmigungen rechtskräftig, teilte das Bau- und Raumentwicklungsdepartement des Kantons Obwalden am Mittwoch mit.

Hauptbestandteile der zweiten Etappe des Sarner Hochwasserschutzprojektes sind das Wehrreglement, der Bau des Hilfswehrs Sarneraa oberhalb der Brücke Rütistrasse, der Ausbau und die Sanierung der Sarneraa zwischen See und Dorf sowie in Kägiswil der Ausbau und die Sanierung am Unterlauf des Kernmattbachs.

Die erste Etappe umfasst den Bau des Hochwasserentlastungsstollens Ost. Diese Arbeiten wurden vor zwei Jahren aufgenommen und sollen im Frühling 2023 abgeschlossen sein. Der Stollen dürfte 2024 oder 2025 betriebsbereit sein. Erst dann können die in der zweiten Etappe vorgesehenen Massnahmen an der Sarneraa selbst umgesetzt werden.

Im Herbst 2020 soll das Auflageprojekt für die dritte Etappe des Projekts Hochwassersicherheit Sarneraatal öffentlich aufgelegt werden. Dieses sieht eine Aufweitung der Sarneraa vor.

Das Wasserbauprojekt Sarneraa Alpnach I umfasst den Abschnitt zwischen dem künftigen Auslauf des Hochwasserentlastungsstollens und der Eichischwelle. Die Arbeiten werden im Herbst 2020 beginnen und vier bis fünf Jahre dauern.

(sda)


Daten:

Roman Spirig
22.01.20 09:27

Themen:

Regional

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