Tiktok als "Bedrohung: Trump will mit Verfügung Verkauf forcieren

US-Präsident Donald Trump verbietet US-Bürgern, Geschäfte mit den Eigentürmern der populären chinesischen Video-App Tiktok zu machen. Mit der Verfügung, die in 45 Tagen greifen soll, verleiht Trump seiner Drohung Nachdruck, den Verkauf der chinesischen App an ein amerikanisches Unternehmen zu erzwingen. Trump sieht in der App eine "Bedrohung" der nationalen Sicherheit. Die App sammle gewaltige Mengen an Daten ihrer Nutzer und könne es der kommunistischen Partei China ermöglichen, Amerikaner auszuspionieren, erklärte er am Donnerstagabend (Ortszeit).

ARCHIV - Das Logo der chinesischen Video-App Tiktok wird auf einem Smartphone-Bildschirm angezeigt. US-Präsident Trump verbietet US-Bürgern, Geschäfte mit den Eigentürmern der populären chinesischen Video-App Tiktok zu machen. Foto: Andre M. Chang/ZUMA Wire/dpa (FOTO: Keystone/ZUMA Wire/Andre M. Chang)
ARCHIV - Das Logo der chinesischen Video-App Tiktok wird auf einem Smartphone-Bildschirm angezeigt. US-Präsident Trump verbietet US-Bürgern, Geschäfte mit den Eigentürmern der populären chinesischen Video-App Tiktok zu machen. Foto: Andre M. Chang/ZUMA Wire/dpa (FOTO: Keystone/ZUMA Wire/Andre M. Chang)

Der amerikanische Softwareriese Microsoft hat sich nach dem jüngst massivem politischen Druck aus dem Weissen Haus in Stellung gebracht, das US-Geschäft der Video-App zu übernehmen. Das Unternehmen will bis Mitte September einen Deal mit dem privaten chinesischen Eigentümer Bytedance aushandeln.

Mit der Verfügung scheint Trump den Verkauf erzwingen zu wollen. Sollte ein US-Unternehmen Tiktoks Geschäft in den Vereinigten Staaten übernehmen, dürfte die App dort weiter eine Zukunft haben. Das Weisse Haus zitierte am Donnerstag Berichte, wonach die App in den USA bereits 175 Millionen mal heruntergeladen worden sei.

(sda)


Daten:

News Redaktion
07.08.20 04:15

Themen:

International

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