Urner stürzen sich auf Fördergelder für Gebäudehüllensanierung

Mit besseren Gebäudehüllen Energie sparen: Dieses Ziel strebt der Kanton Uri mit dem Förderprogramm "Energie Uri" an - und hat dafür im ersten Halbjahr 2020 mehr Gelder gesprochen als je zuvor.

Wärmebild eines Hauses: Im Kanton Uri wird stark in die Gebäudehüllen investiert, auch dank öffentlicher Gelder. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/AP FLIR Systems)
Wärmebild eines Hauses: Im Kanton Uri wird stark in die Gebäudehüllen investiert, auch dank öffentlicher Gelder. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/AP FLIR Systems)

Das Förderprogramm finde reissenden Absatz, teilte die Urner Baudirektion am Dienstag mit. Per Juli seien bereits 3,2 Millionen Franken vergeben worden, bis Mitte des Jahres gingen schon mehr Gesuche ein als im gesamten Vorjahr. Alleine in den Monaten April, Mai und Juni wurden Gesuche für rund 1,5 Millionen Franken eingereicht.

Von den 3,2 Millionen Franken stammen rund 900000 Franken vom Kanton, wie es bei der Baudirektion auf Anfrage hiess. Den Rest steuert der Bund aus dem Topf der CO2-Abgaben bei.

Der Kanton Uri hatte auf dieses Jahr sein Förderprogramm angepasst. Er richtete den Schwerpunkt der Förderung auf die Sanierung der Gebäudehüllen aus, und damit auf die Urner Bedürfnisse, wie es in der Mitteilung heisst. So wurde bei Aussenhüllensanierung der Flächenbeitrag pro Quadratmeter um 20 Franken auf 80 Franken erhöht. Dazu kommt neu ein Gesamtsanierungsbonus.

So viele Beiträge wie 2020 habe man noch nie vergeben, heisst es weiter. Erstmals konnten die Fördergelder vollständig ausgeschöpft werden. Deshalb könnten derzeit keine neuen Gesuche eingereicht werden. Das Urner Energieförderprogramm besteht seit 20 Jahren.

(sda)


Daten:

News Redaktion
14.07.20 10:00

Themen:

Regional

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