Winterthur macht 400 Schwachstellen im Fuss- und Veloverkehr aus

Kein Trottoir oder fehlende Velo-Abbiegemöglichkeit: Die Stadt Winterthur hat rund 400 Schwachstellen mit hohem Handlungsbedarf in ihrem Fuss- und Veloverkehrsnetz identifiziert. Diese sollen jetzt behoben werden.

Die Stadt Winterthur will die Sicherheit von Fussgängerinnen und Fussgängern sowie Velofahrenden erhöhen und hat Schwachstellen im Verkehrsnetz identifiziert. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/GAETAN BALLY)
Die Stadt Winterthur will die Sicherheit von Fussgängerinnen und Fussgängern sowie Velofahrenden erhöhen und hat Schwachstellen im Verkehrsnetz identifiziert. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Die festgestellten Mängel am Verkehrsnetz umfassen etwa fehlende oder schmale Trottoirs und Velostreifen, Engstellen und Hindernisse, fehlende Querungen für Fussgängerinnen und Fussgänger oder fehlende Abbiegemöglichkeiten, wie die Stadt Winterthur am Montag mitteilte.

Die Ausgemachten Defizite werden im Rahmen von Strassenbauprojekten behoben. In dringenden Fällen kommt es zu Sofortmassnahmen. So wurde beispielsweise eine Schutzinsel beim Schulhaus Neuhegi erstellt, auf der Busspur an der Römerstrasse sind neu zudem Velos gestattet.

Insgesamt wurden über 3000 Stellen des Verkehrsnetzes untersucht, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Involviert waren die städtische Verwaltung, Interessensverbände wie Pro Velo, Fussverkehr Schweiz oder die Behindertenkonferenz Kanton Zürich sowie die Bevölkerung.

Attraktive Fuss- und Velowegverbindungen seien wichtig, damit der Anteil der Fussgängerinnen und Fussgänger sowie der Velofahrenden am Gesamtverkehr erhöht werden kann, teilte die Stadt Winterthur mit.

(sda)


Daten:

News Redaktion
06.12.21 09:03

Themen:

Schweiz

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