Zürcher Stadtparlament bewilligt Schulpavillons für 25 Millionen

Sieben neue "Züri-Modular"-Pavillons für insgesamt 25,5 Millionen Franken hat der Zürcher Gemeinderat am Mittwoch bewilligt. Deren Notwendigkeit war von links bis rechts unbestritten. Kritisiert wurden jedoch zusätzliche Investitionen in den Sonnenschutz und in die Wärmespeichermöglichkeit.

Sechs Schulen erhalten insgesamt sieben neue Pavillons, um das Schülervolumen zu bewältigen. Im Bild ein früheres Modell der Zürcher Schulhaus-Pavillons. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/STEFFEN SCHMIDT)
Sechs Schulen erhalten insgesamt sieben neue Pavillons, um das Schülervolumen zu bewältigen. Im Bild ein früheres Modell der Zürcher Schulhaus-Pavillons. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/STEFFEN SCHMIDT)

Je ein Pavillon ist für die Schulen Apfelbaum, Buhn, Liguster, Rebhügel und Pünten vorgesehen. Die Schulanlage Heubeeribüel erhält zwei Schulzimmer-Pavillons.

Die bürgerliche Ratsseite kritisierte erfolglos die Kosten für einen verbesserten Sonnenschutz und bessere Wärmespeichermöglichkeiten im Vergleich zu früheren Modellen. Diese belaufen sich pro Pavillon auf 130000 Franken.

Ebenfalls erfolglos stellten sich FDP und SVP gegen die Neuordnung und allfällige Reduzierung von Parkplätzen bei der Schule Liguster. Die Ratsmehrheit befand diese Massnahmen für nötig, um den wegfallenden Basketballplatz für die Kinder zu kompensieren.

Zum Missfallen der Bürgerlichen stimmte die Ratsmehrheit auch dafür, ein Parkplatz-Postulat der Grünen zu überweisen: Der Stadtrat soll überprüfen, wie Parkplätze beim Schulhaus Heubeeribüel verlegt werden können, um den Schülern mehr Freifläche zu verschaffen.

Die Mehrheit des Gemeinderats stimmte ausserdem dafür, für Bäume, die einem Schulpavillon weichen müssen, Ersatzpflanzungen vorzunehmen. Dies ist bei den Schulanlagen Apfelbaum sowie Rebhügel der Fall.

(sda)


Daten:

News Redaktion
23.09.20 19:37

Themen:

Schweiz

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