Zürcher Stadtrat will Einmalvergütung für Mitarbeitende streichen

Im Budget der Stadt Zürich sind für das laufende Jahr 3 Millionen Franken für eine Einmalvergütung der Mitarbeitenden eingestellt. Der Stadtrat beantragt nun dem Gemeinderat, den Kredit nicht auszuschöpfen.

Der Zürcher Stadtrat will, dass die vorgesehene Einmalvergütung für die städtischen Mitarbeitenden nicht ausbezahlt wird. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)
Der Zürcher Stadtrat will, dass die vorgesehene Einmalvergütung für die städtischen Mitarbeitenden nicht ausbezahlt wird. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Die 3 Millionen Franken sollten den städtischen Mitarbeitenden ursprünglich abgestuft nach Beschäftigungsgrad ausbezahlt werden. Zusätzlich hatte der Gemeinderat den Stadtrat mit einem Postulat beauftragt, zu prüfen, ob diese Einmalvergütungen in Form von Reka-Rails ausgerichtet werden könnten.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie beeinflussen jedoch auch den Finanzhaushalt der Stadt, wie der Stadtrat am Mittwoch mitteilte. Auf die Einmalvergütung in Form von Reka-Rails soll daher verzichtet und der Budgetkredit nicht ausgeschöpft werden.

Falls der Gemeinderat dem Antrag nicht folgt, würde der Stadtrat eine Erhöhung des Prämienbudgets bevorzugen, wie es in der Mitteilung heisst. Für Prämien stehen im laufenden Jahr 4,6 Millionen Franken zur Verfügung.

(sda)


Daten:

News Redaktion
23.09.20 14:57

Themen:

Schweiz

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